Über mich

Ich bin Diplompsychologin und Systemische Therapeutin und Beraterin, zertifiziert von der systemischen Gesellschaft. 

Meine Grundhaltung ist geprägt von der Annahme, dass jeder Mensch Potential und Ressourcen in sich trägt. Respekt und Wertschätzung gegenüber der Persönlichkeit und der Lebenswelt jedes Menschen sind zentrale Pfeiler meiner therapeutischen Haltung.

Basierend auf der ethischen Grundhaltung der systemischen Gesellschaft achte ich jeden Menschen und seine Bedürfnisse unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, ethnischer Herkunft , Status, Religion und Weltanschauung. 

Beruflicher Werdegang & Qualifikationen

Diplompsychologin
Studium der Psychologie an der Universität in Göttingen von 1995-2001                           

Systemische Therapeutin & Beraterin
Ausbildung am PPSB in Hamburg von 2002-2005 

https://ppsb-hamburg.de

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Eltern-Säuglings-Kleinkindberaterin
Ausbildung an der Deutschen Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes & Jugendlichen e.V. in München 2007

Eltern-Säuglings-Kleinkindtherapeutin i.A.

Systemische Traumaberaterin i.A.

 

Meine beruflichen Stationen:

Diplompsychologin & Systemische Therapeutin in der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis Dr. Reister (ehemals Dr. Even & Dr. Reister) von 2007 bis heute

Diplompsychologin im Jugendhilfezentrum Rehna, Einzel- und Familienberatung in der Beratungsstelle und im Heimgruppenkontext, Supersivion und Beratung von Erzieherinnnen von 2003-2005

Diplompsychologin bei Salo & Partner GmbH in Schwerin mit dem Schwerpunkt Begleitung von psychisch auffälligen Jugendlichen in der Berufsfindung von 2001 - 2003

 

Praktika

Erziehungsberatungsstelle Göttingen: Beratung sowie Organisation eines pädagogischen Sommerferienprogrammes

Kinder- und Jugendpsychiatrie Nordhausen

Deutsche Schule in Lissabon im schulpsychologischen Bereich sowie Begleitung eines psychologischen Workshops im Rahmen der Projektwoche

Persönlicher Werdegang

Ich habe mich sehr früh dazu entschlossen, Psychologie zu studieren – angeregt durch meine erste Babysitterstelle bei einer Familie mit zwei tollen aber gleichzeitig herausfordernden Kindern. Im Studium habe ich mich auf den Bereich der pädagogischen und klinischen Psychologie spezialisiert, da mich die Beziehungen der Menschen untereinander, spannende Persönlichkeiten und besondere Lebenssituationen schon immer fasziniert und herausgefordert haben. Der Wunsch, die eigenen inneren Stärken des Menschen zu suchen und Probleme in Herausforderungen umzuwandeln, hat mich schließlich auf den Weg der systemischen Therapie gebracht. Meine Ausbilderinnen und Ausbilder am PPSB in Hamburg haben mir die systemische Haltung und Wertschätzung allen Menschen gegenüber einprägend vermittelt und den Grundstein zu meinem systemischen Werdegang gelegt.

Meine erste Arbeitsstelle habe ich in Schwerin in einer Berufsvorbereitungsmaßnahme für psychisch kranke Jugendliche gefunden. Der Schwerpunkt lag auf dem Herausarbeiten der individuellen Stärken, um den geeigneten Ausbildungsberuf oder den passenden schulischen Weg nach psychischen Krisen zu finden. Doch nicht nur diese Aufgabe trat ich damals – mit meinen theoretischen Erfahrungen aus dem Studium und einigen praktischen Erfahrungen aus verschiedenen Praktika (Erziehungsberatungsstelle, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Schulpsychologie an der deutschen Schule in Lissabon) – an. Die größte Aufgabe war es, Beziehungen zu den z.T. misstrauischen, von negativen Erfahrungen geprägten, vorsichtig- ängstlichen und z.T. demotivierten Jugendlichen aufzubauen. Ein spannende und manchmal an die Grenzen gehende Aufgabe, denn sobald die Jugendlichen Vertrauen gefasst hatten war die Arbeit viel umfassender, als „nur“ das Herausfinden von Stärken und Berufszielen. Psychisch belastende Themen, familiäre Thematiken und einige traumatische Erfahrungen offenbarten die Jugendlichen und wir haben gemeinsam versucht, Wege der Verarbeitung, der Lösung und der Zukunftsorientierung zu finden. Ich bin heute noch dankbar für die vielen Erfahrungen, die ich durch und mit den Jugendlichen machen durfte – und sehr stolz darauf zu sehen, welchen Weg manche von ihnen, eine Zeitlang mit mir zusammen, gegangen sind. 

 

Bei meiner zweiten Arbeit in einem Jugendhilfezentrum im ländlichen Raum, traf ich auf ein breit gefächertes Arbeitsfeld:

Beratung und Therapie in einer Familienberatungsstelle, psychologische Begleitung der Kinder und Jugendlichen aus den Heim- und Wohngruppen des Jugendhilfezentrums, Arbeit mit den Kindergartenkinder der zugehörigen Kindergärten und Supervision der Erzieherinnen.

Dieses breite Spektrum ermöglichte mir, dass ich meine therapeutischen Erfahrungen aus der parallel laufenden Ausbildung zur Systemischen Therapeutin direkt mit den unterschiedlichsten Menschen verbinden konnte. Hilfreich dabei war immer die eng-begleitende Supervision des Ausbildungsinstitutes im Hamburg (PPSB Hamburg - https://ppsb-hamburg.de)

Die Arbeit mit den Kindergartenkindern fokussierte sich auf Entspannungstechniken und das soziale Miteinander sowie die daraus entstehenden Schwierigkeiten im Kindergartenalltag. Parallel dazu beriet ich die Erzieherinnen bei Konflikten in den Gruppen, Schwierigkeiten mit herausfordernden Kindern und gab Unterstützung hinsichtlich der begleitenden Elterngespräche.

In der Beratungsstelle arbeitete ich mit ganzen Familien, Pflege- und Adoptivfamilien und deren Themen wie innerfamiliäre Konflikte, Kommunikationsschwierigkeiten, Trennungsproblematiken, Umgang mit der Situation „Alleinerziehend“ und Herausforderungen durch die Pubertät. Auch Traumata, depressive Erkrankungen der Eltern, Ängste der Kinder und waren immer wieder Themen, die die Familien beschäftigten und für die Unterstützung notwendig war.

Als große Herausforderung habe ich die therapeutische und psychologische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Heimkontext angesehen – da hier das verletzte Vertrauen der Kinder, die Trauer über das nicht intakte Familiensystem und daraus resultierende psychische Verhaltensauffälligkeiten einen feinfühligen und vorsichtigen Umgang erforderte. Auch Themen wie sexuelle Grenzüberschreitungen, Begleitung der Mädchen zu Gerichtprozessen und das Erarbeiten von Strategien zur Bewältigung des Alltags, bis eine Richtlinienpsychotherapie begonnen werden konnte, prägten meinen Arbeitsalltag.

Diese Arbeit war in allen Bereichen für mich sehr erfüllend und ich habe sie nur aufgrund meiner eigenen Familiengründung aufgegeben: mein erstes Kind kam 2005 zur Welt und ein Umzug nach Köln, damit wir dort als Familie zusammenleben konnten, war notwendig.

Mittlerweile bin ich verheiratet, habe drei Kinder und lebe seit 20 Jahren hier in Köln.

Nach der Geburt meines Sohnes und der sich daran anschließenden Elternzeit habe ich meine heutige Arbeitsstelle in der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis von Dr. Reister und Dr. Even, der leider 2020 verstarb, angetreten. In diesem Arbeitsfeld treffen alle Themen aus dem Leben von Familien und Kindern und Jugendlichen aufeinander: 

Eine testpsychologische und familiendynamische Diagnostik ist in dem Kontext der erste Schritt. Daran schließen sich Beratungsgespräche, Elternbegleitung, therapeutisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen sowie die Vermittlung weiterführender Hilfen an. In diesem Arbeitsbereich durfte ich das spannende und berührende Arbeitsfeld der Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern kennenlernen, da dies zum damaligen Zeitpunkt einen Schwerpunkt im Praxisalltag und auch in meinem privaten Kontext darstellte. Kurz nach meinem Start in der Praxis 2007 begann ich die Ausbildung zur Eltern-, Säuglings- und Kleinkindberaterin an der deutschen Akademie für Entwicklungsrehabilitation in München und arbeite seitdem mit Eltern, deren Babys Regulationsschwierigkeiten haben. 

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